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Knickschutz

...kann man knicken?

Seit nun mehr als 300 Jahren gehören Knicks als fester Bestandteil zur Schleswig-Holsteinischen Kulturlandschaft. Ursprünglich als lebende Zäune gedacht um Felder von einander abzugrenzen, gewann der Knick zunehmend an ökologischer Bedeutung als Biotop für mehr als 5000 Tierarten, darunter zahlreiche Insekten, Singvögel und Kleinstsäuger.

Für die Gewinnung von Brennholz werden Knicks zunehmend extensiv genutzt. Das unsachgemäße, teils maschinelle Knicken, sorgt für eine abnehmende Biodiversität und Vitalität der betroffenen Knicks. Um diesen grünen Lebensraum langfristig zu erhalten, ist ein fachgerechtes „auf den Stock setzen“ notwendig.

Wir blicken auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurück und schneiden jedes Jahr mehrere Kilometer Knicks zurück. So erhalten wir diese besonderen
Biotope in ihrer typischen Ausprägung und in ihrem bedeutenden Wert für die Fauna und Flora. In einem Zeitraum von 10 - 15 Jahren sollte die Knickpflege vorgenommen werden, um den buschigen Charakter durch kräftigen Wiederausschlag zu erhalten. Diese Arbeit wird von fachkundigen Mitarbeitern unseres Vereins ausgeführt, die auch die erforderlichen Überhälter in einem Abstand von 40 - 50 m bestimmen.

Beispiele für fachlich-richtiges, aber auch falsches Knicken!

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